Banz -

seit jeher Sitz politischer "Strippenzieher"

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In Oberfrankens Kloster Banz - da wohnt der Seidel Hans

Hallo allerseits, sind Sie wieder mal bei mir „eingestiegen“? Leider nur auf einer Webseite, würd' mich sehr freuen, Sie mal bei mir persönlich „an Bord“ begrüßen zu dürfen.

Für die Neu-Einsteiger, mein Name ist Jörg Lohfink und Sie sind auf einer Webseite von „Mietwagen Lohfink“ gelandet. Im überwiegenden Teil meines Berufes fahre ich als Flughafentransfer vom Flughafen München Franz-Josef-Strauss kreuz und quer durch Bayern oder die umliegenden Lande – wenn ich nicht fahre, bin ich entweder am Vorstellen schöner Fleckerl vom Freistaat Bayern oder in meinen Internetantiquariaten emsig (finden Sie links im Wegweiser oder janz unten).



Was Sie hier sehen, könnten Sie auf einer Fahrt von
Bayreuth über Kulmbach nach Coburg sehen. Wenn man durch die Stadt Lichtenfels kommt, sieht man in der Ferne in Richtung Coburg zwei kleine Türme. Je näher man kommt, desto größer und wuchtiger werden diese. Und das erste Hinweisschild sagt dann „Kloster Banz“.



Hat man dann endlich den Berg geschafft, präsentiert sich ein Bauwerk, mehr ein Schloß als die üblichen Kloster, die ich aus der oberbayerischen Ecke kenne. Erheblich größer als Kloster
Gars im Inntal oder Steingaden bei Schwangau oder Füssen.

Im Kirchenführer heißt es übrigens „Banz am Main“ - kann gar nicht sein. Müßte richtig heißen „Banz – hoch oben auf'm Stein“, denn der Main ist „janz“ tief unten. Noch besser wäre die Bezeichnung „Banz bei Bad Staffelstein“, gehört nämlich zum Stadtbezirk dieses romantischen kleinen Städtchens in Oberfranken.

Ach ja, hab' ich ja ganz vergessen zu sagen, Sie begleiten mich heute auf einer Fahrt durch Franken, die ich im Herbst gemacht hatte. Angefangen hatte ich diese Erkundungsreise in eigener Sache in der Oberpfalz, die auch immer so vernachlässigt wird von den Touristen. Alle wollen immer nach Oberbayern zu den
Königsschlössern und den Bergen und den Chiemsee, dabei hat Bayern genauso reizvolle Gegenden in der Oberpfalz oder in Franken.

Hier sind wir in Oberfranken und Banz liegt wie eine Spinne im Netz zwischen Kulmbach – Coburg – Bamberg. Und damit bin ich schon bei meiner Überschrift zum Erklären – eine Spinne zieht ihre Fäden zu einem Netz und im ehemaligen Schloß und Kloster Banz saßen und sitzen auch einige, die früher „Strippen zogen“ und heute „ziehen lassen“ bzw. schulen, wie man so was macht.

Klickerts bei Ihnen? Kommt Ihnen jetzt „Banz“ nicht irgendwie bekannt vor aus Radio oder Fernsehen? Im letzteren eher weniger, die „grauen Eminenzen“ wollen ja nicht so bekannt werden.



Das ist der Blick auf's „Spinnennest“ - die hochedlen Herren der Hans-Seidel-Stiftung mögen mir die schnoddrige Art verzeihen bitte. In diesem ehemaligen Schloß- und Klosterteil sitzt die Hans-Seidel-Stiftung, die 1967 gegründet wurde für die demokratische und staatsbürgerliche Bildung des deutschen Volkes. Sie steht der CSU nahe und daher liegt es auch „nahe“, daß hier das Archiv der CSU untergebracht ist.

Wenn ich nun oben so locker sagte „Sitz politischer Strippenzieher“, dann meinte ich damit die weiteren Aufgaben der Hans-Seidel-Stiftung. Sie ist gleichzeitig eine „Denkfabrik“ für wissenschaftliche Politikberatung, unterhält ein Förderungswerk für begabte Studenten und Promovierende und kümmert sich auch um internationale Entwicklungszusammenarbeit. Und daher kommt dann des öfteren die Meldung „die Spitzen der CDU/CSU trafen sich in Banz um .....“ Nu wissen Sie, wo so manches politisch gekochtes Süppchen sein Rezept her bekommt.



Bevor ich nun mit Ihnen mein eigentliches Ziel besuche, nämlich die Klosterkirche von Banz, erstmal einen Blick auf das herrliche Coburger Land. Hinter uns, können Sie natürlich jetzt nicht sehen und hab ich auch nicht fotografiert, ist ein wunderbarer Klettergarten, von den Mönchen schon früher angelegt. Da können Wander- und Kletterfreunde, die in
Bad Staffelstein Urlaub machen, sich richtig ausarbeiten und die eventuellen Jungpolitiker der CDU/CSU ihre ersten „Klimmzüge“ üben.

Hier an der Stelle des jetzigen Klosters stand ganz früher so um 900 n Chr die sogenannte Banz-Burg, an der die angreifenden Ungarn auch oft vergeblich Klimmzüge an den Mauern machten. Die Burg hatte laut Beschreibung im Kirchenführer neun Türme und war zuletzt im Besitz der Markgräfin Alberada aus dem Markgrafengeschlecht von Schweinfurt.

Um 930 begann die erste „politsche Strippenzieherei“, denn die Benediktiner überredeten die Markgrafenfamilie, ihnen die Burg zu stiften, damit ein schönes Kloster dahin käme. Klappte auch prima, nur nachdem die Stifter nicht mehr lebten, ging es mit dem Kloster „den Bach runter“ - fehlte wohl der monatliche „Scheck“ für die Mönche, die gingen dann auch bald "stiften".

Erst knapp 200 Jahre später wurde wieder alles hergerichtet und auch neu gebaut, der Bamberger Bischof hatte dafür gesorgt. Die Kirche wurde damals St. Petrus und St. Dionysus geweiht (
wußte gar nicht, daß der griechische Suff-Gott später heilig gesprochen worden ist :-) und ist es auch heute noch.



Außen am Turm der Klosterkirche sind zwei übermannsgroße Statuen, ich vermute, jeder stellt einen der Heiligen dar. Beide werden mir hoffentlich verzeihen, daß ich nachfolgend ein paar Bilder von der Inneneinrichtung ihres „Häuschens“ zeige. Das zuständige Pfarramt, hoffe ich auch, denn das Schild „fotografieren verboten“ habe ich erstens erst nach Verlassen des Hauses gesehen und zweitens kann ich es nicht verstehen.

Alle Gotteshäuser sind vom Volk und für das Volk gebaut und wenn man nicht weiß, wie schön eines aussieht, weshalb sollten dann Besucher kommen? Und den vielen, denen es aus finanziellen oder gesundheitlichen Gründen nie möglich sein wird, Banz zu besuchen, möchte ich einen kleinen Einblick geben.

Den Kirchenführer mit viel besseren Profi-Bildern und Beschreibungen können diese dann beim katholischen Pfarramt in 96231 Bad Staffelstein bestellen. Dann kommt vielleicht wieder ein Scherflein ein zum Erhalt des herrlichen Bauwerkes.



Schon beim Eintritt in die Kirche wird das Auge von herrlichen Malereien und wunderbaren Stuckarbeiten sowie den liebevoll künstlerisch gestalteten Altären gefangen genommen. Man hat das Gefühl, in vier verschiedene hintereinander verbundene Säle zu schauen. Daß dieses Kirche so groß ist oder erscheint, wird durch die wuchtigen Bauten der Abtei davor richtig versteckt.



Hier ein Bild von der Hauptkuppel, in der der Heilige Geist dargestellt ist. Sie müssen sich bei einem Besuch viel Zeit nehmen und das Bild von allen Seiten betrachten, sowohl die Farbgebung als auch die Detailtreue sind wunderbar.



Für mich sehr interessant ist die Tatsache, daß die drei großen Deckenbilder von dem Tiroler Maler Melchior Steidl gemalt wurden, hier die Bekehrung des Saulus zum Paulus. Interessant deshalb, weil in vielen österreichischen Kirchen erheblich weniger schöne Deckenbilder zu sehen sind, als im oberbayerischen und fränkischen Raum.




Schauen Sie sich mal hier die Darstellung an, haben Sie nicht auch das Gefühl, Sie wären in einem Palast, der unendlich hoch und tief ist. Diese dreidimensionale Malerei fasziniert mich immer wieder und ich kann Ihnen nur sagen, mein Bild ist nur ein ganz einfaches Laienfoto.

Die Profibilder im Kirchenführer sind 100x besser, aber in Natura noch viel mehr. Wer die Möglichkeit hat, Banz zu besuchen, der muß sich wirklich Zeit nehmen. Man kann in so einem Bild echt mit den Augen versinken und mit dem Geist auch, der Künstler hat meines Erachtens seinen eigenen Glauben mit hineingemalt.




Die herrlichen Stuckarbeiten sind dann fast eine kleine Erholung für die Augen, bevor Sie dann durch die vielen kleinen Seiten- oder Eckenbilder wieder gefesselt werden. Ich kann mir gut vorstellen, daß so manche Predigt in diesem Haus die Gläubigen fest in ihren Bann gezogen hat oder zieht, zumal wenn der Textinhalt mit einem dieser Bilder dargestellt wird.



Mit wieviel Liebe und Geschick die früheren Künstler arbeiten konnten – wenn ich da an so manche moderne Plastik heute denke, brrrrr... - sehen Sie hier an den Engeln hoch über dem Hauptaltar. Natürlich mußte man den ganz links „festbinden“, sonst würde der die ganze Zeit durch das Kirchenschiff fliegen. Einfach herrlich !!!



In diesem architektonisch und künstlerischem Kleinod Oberfrankens wird jeder Besucher ganz ruhig – sollte auch selbstverständlich sein, damit man nicht die Ruhe des St. Felix stört oder die Andacht anderer Besucher und Gläubiger.




Sonst gibt's was mit dem Stöckchen, der Herr hier sieht nicht danach aus, als wenn er Lärm dulden würde. Es gäbe noch so viel zu sehen oder zu erzählen, zum Beispiel daß es unter der gesamten Kirche wie unter der Klosterkirche in
Waldsassen eine Gruft gibt, die Platz für 200 Mönche hat. Sind aber nur 50 dort zum ewigen Schlaf gebettet. Dieses und vieles andere können Sie bei einer angemeldeten Führung erfahren oder sehen (Anmeldungen täglich von 8.00 – 9.00 Uhr unter 09573-7311).

Ja, nun wissen Sie, wo Sie den nächsten Urlaub verbringen könnten. Übernachten in Bad Staffelstein, hat übrigens eine „irre“ Therme, dann im Waldklettergarten hoch nach Banz krabbeln und wenn Sie dann aus Kloster Banz rauskommen und in Richtung Lichtenfels schauen, dann kommt der nächste „Hammer“



Auf der anderen Seite des Maintales steht nämlich noch so'n „Häuschen“ - das ist „
Vierzehnheiligen“ - eine Wallfahrtskirche, die Sie unbedingt auch besichtigen müssen! Ich sag mit Absicht „müssen“ - es wäre unverzeihlich, wenn Sie dieses oberfränkische Juwel nicht auch gesehen haben. Einen kleinen Vorgeschmack kann ich Ihnen bieten, nur den Link anklicken.

Damit verabschiede ich mich wieder bis zu Ihrem nächsten Besuch oder einer Fahrt mal persönlich, würde mich riesig freuen (kost' aber 'n bisserl was, muß ja auch leben davon).

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Anschauen der Bilder, keinen Ärger über den manchmal schnoddrigen Text (bin halt so) und falls Sie in Bayern Urlaub machen, viel Sonnenschein und Erholung.

Mit lieben Grüßen

Ihr Preiss' in Bayern – der mit dem neuen "Franzmann"-Van

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Hat's wieder mal Spaß gemacht, ein Stück Bayern kennen zu lernen? Wenn ja, links im Wegweiser gibt's noch „vui mehra“ und ich bin schon dabei „no mehra“ für Sie zu entdecken und zu beschreiben.

Bis zum nächsten Mal mit herzlichen Grüßen

Ihr Jörg W. Lohfink

echt preissischer Reiseführer (aus eigenem Vergnügen) und -fahrer in Bayern.

(alle Bülders sin von mir) ©®J.W.Lohfink

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