Burghausen an der Salzach -

ein "wacker" Städtlein mit wackeren Bürgern

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Burghausen – wo das Wort „wacker“ zur Stadt-Geschichte gehört

Ach Jott, wat sind die Bayern jemein zu uns Preußen – da hamse die jrößte oder besser jesacht, längste Burg von Europa und keener sacht mir det.

Oh, entschuldigen Sie bitte, bin ich doch wieder mal vor lauter Überraschung in meine Mundart verfallen und Sie wundern sich jetzt sicherlich, wollten Sie doch nach Bayern. Da sind Sie auch und zwar bei einem waschechten Berliner, der hier die „Leute um die Ecke bringt“. Mit'm Auto vom Flughafen Franz-Josef-Strauß nach München zum Beispiel und zwar auf Bestellung – also keine Sorge, Sie müssen nicht etwa Ihr Testament machen.

Aber wenn ick mir uffreje, denn balina ick wieda und heute hatte ich echten Anlaß dazu. Nun wohne ich schon 33 Jahre in Bayern und „keen Aas“ hat mir erzählt, daß es hier die längste Burg Europas gibt. Und das mir, wo ich doch an Geschichte und Altertum ein reges Interesse habe. Nee, da müssen erst ein paar liebe Gäste aus Kanada kommen, die darüber gelesen haben und nun den Ort sehen wollen.

Tja, und so habe ich ein klammheimlich verstecktes Juwel der bayerischen Landschaft kennen gelernt, das ich Ihnen natürlich nun auch zeigen möchte – die Stadt Burghausen mit der längsten Burg Europas. Typisch bayerisch, det jrößte haben und janz heimlich verstecken.

Na ja, wie oben schon gesagt, meine nordamerikanischen Gäste wollten ein wenig von der Historie Bayerns kennen lernen und ich schlug Altötting als ältesten und größten Wallfahrtsort vor. Und dann kam die Bitte, „könnten wir uns nicht auch die längste Burg Europas anschauen in Burghausen?“ Da war ich dann ganz schön „baff“ und mußte mich erst mal schlau machen.

Burghausen findet man nämlich gar nicht so einfach, liegt so knappe 100 km von München in Richtung
Passau und wenn man durch Altötting durchfährt und nicht aufpaßt, dann ist man schneller an der Ausfahrt vorbei, als man sehen kann. Von Altötting aus gibt es zwei Straßen nach Burghausen und die Beschilderung ist a bisserl verwirrend. Ob das Absicht ist?


Wenn man dann nach ca 13 km die Zufahrten zur Stadt Burghausen erreicht hat, dann kommt wieder ein kleines Problem – der Hinweis auf die Burg ist so dezent, dasß man ihn, wenn man auf den Verkehr achten muß, ganz leicht übersieht.

Na ja, bin ich halt aufs Gradewohl erst mal nach Burghausen Süd reingefahren und dann kam noch ein kleines Schild „zur Burg“. Aber wenn man das sieht, ist man auch schon vorbei und mit Wenden ist nix an der Stelle. War aber vielleicht auch ganz gut so, denn sonst hätten wir die alte Stadt mit dem Marktplatz gar nicht gesehen, die liegt nämlich unterhalb der Burg.


Woher soll denn so a Preiss' wie ich wissen, daß es hinter der Burg soo tief abwärts geht ins Tal der Salzach? Vorher alles ziemlich flach und dann geht's runter, mein lieber Mann.....



Da müssen wohl früher schon die Fuhrleute zuviel Tempo drauf gehabt haben, denn auf dem Torbogen zur Altstadt ist eine uralte Verkehrswarnung. Hier ein bisserl kleiner, damit Sie die Altstadt auch richtig sehen können.



Zum Glück haben wir dann einen Parkplatz gefunden, das ist „fei“ (bayrischer Ausdruck) gar nicht leicht in Burghausen. Und vom Marktplatz her präsentiert sich dann die Burg ganz oben so



Diese künstlerische „Burghauserin“ hätte mich eigentlich warnen sollen, aber als Preiss' weiß man ja meist alles besser, doch davon später mehr.



Grau war der Himmel, aber die Häuser am Marktplatz recht farbenprächtig, hier mit Brunnen im Vordergrund.




Selbst kleine Wandbilder wie an der Kirchenmauer strahlen eine Farbenfreude aus



und das prächtige Rathaus ist eine wahre Zierde für den Marktplatz. Achten Sie mal auf die Regenwasserableitung, dann können Sie sich vielleicht vorstellen, wie hoch die „falsche Fassade“ oben ist. Diese Fassaden sind im übrigen die ersten Feuerschutzmaßnahmen, die man im späten Mittelalter in Deutschland einführte.



Damit die Fremden das auch wirklich finden, haben die Burghauser sogar ein Hinweisschild in alter Form drangehängt



Das Wappen gefiel mir so gut, „hoab i mia halt denkt'“, ich zeig's Eana vui größer



Jetzt nehme ich mal Bezug auf meine Überschrift, was das mit dem „wacker“ bedeuten soll. Also wenn Sie so wie ich auf dem Marktplatz stehen, dann sehen Sie erst mal, daß dieser mit lauter Wackersteinen gepflastert ist.



Dann gibt es dort das sogenannte „Bluthaus“, das von einem wackeren Burghausener Kaminkehrermeister namens Cura erobert wurde. Dieser Cura war ein einfacher Handwerker und kämpfte für Bayern gegen die räuberischen Pandurenhorden der österreichischen Armee, bis der Prinz von Hildburghausen mit seinen Truppen zur Hilfe kam.

Dann gibt es noch die Chemiefirma Wacker in Burghausen und die Mannen vom Fußballverein „Wacker Burghausen“ sind auch überall bekannt (wenn auch leider trotz wackeren Kämpfens nicht immer siegreich).

Über den
Kaminkehrermeister Cura finden Sie übrigens hier eine eigene Seite, falls Sie die Geschichte aus der kriegerischen Zeit Bayerns und Österreichs interessiert.

Nun aber zur Burg. Den Berg wieder langsam hochfahren, das Hinweisschild jetzt sehen und dann links abbiegen war eins. Die Burghausener haben auch eine schöne Parkplatzanlage eingerichtet und von dort geht es dann gleich rein in die Burg.



Wenn man zum Tor reinkommt, fällt einem gleich dieses hübsche Türmchen ins Auge, der Uhrenturm.



Die „wackeren“ Burghauser haben an diesem vorsichthalber auch Sonnenuhren, falls die anderen mal stehen bleiben sollten. Apropos stehen bleiben, dieses Pferdchen ist nicht in Troja gemopst und hier hin gestellt worden, das ist zeitgenössische Kunst.



Und der Holzstapel dahinter auch, nennt sich das „Holzei“ - na ja, hoffentlich frierts im Winter nicht einen Burgbewohner zu arg und der vergreift sich dann.....




Dann „dräuhte“ der Himmel immer mehr, hinter uns Sonnenschein, vor uns düstere Wolken.



Sie sehen auch hier die herrlichen „Wackersteine“, möcht nich wissen, wer die früher raufschleifen mußte. Hier war die Burg noch relativ breit, aber der Weg wurde immer länger.



Jetzt sah es so aus, als wären wir bald am Ziel, der Berg wurde schmaler, aber auch steiler links und rechts. Hier ein alter Ausgang in Richtung Stadt, der Kirchturm war fast so hoch, wie Sie sehen können.



Auf der gegenüber liegenden Seite ein Blick auf die alten Außenbefestigungen, der Turm war übrigens früher ein Munitionsdepot.



Und unten ist das Freibad von Burghausen, im alten Bett der Salzach. Da darf übrigens der Bürgermeister von Burghausen jedes Jahr zeigen, wie „wacker“ er ist, er eröffnet nämlich die Freibadsaison immer am gleichen Tag mit einem Sprung ins Wasser – ganz gleich, wie kalt es ist. Nur bei Eis springt er nicht, braucht seinen Kopf ja noch für die Stadt.... :-)



Ab und an begann es jetzt zu tröpfeln, meine Hoffnung war, jetzt sind wir gleich am Ende. Aber das war ein Trugschluß. Nach dem Tor ging es wieder endlos weiter, na ja, hieß ja vorher, die längste Burg Europas.



Noch kam die Sonne immer wieder raus und dann machte sich ein Blick auf die Stadt mit dem heutigen Bett der Salzach gut auf dem Bild.



Aber dann, dann kam es ganz dicke von oben runter. Meine Gäste hatten Regenumhänge mit, ich als „wackerer“ Preuße natürlich nicht.

Ich konnte mich dann grad noch in das Burgcafe retten, aber das Jackett war schon fast zum Auswringen.



Und so muß ich Ihnen gestehen, bis hierhin kann ich Ihnen diese riesige Burganlage zeigen, danach war nichts mehr drin. Es schüttete, war kaum zu glauben. Dann kam wieder die Sonne raus, herrlich, doch kaum hatte ich mich in Richtung Parkplatz gemacht, kippte wieder einer ganz oben die Eimer um. Das kleine Vordach der Schloßkapelle rettete mich noch einmal



aber dann gab es nur noch Rennen bis zum Auto. Das war dann unser Ausflug nach Burghausen an der Salzach. Normalerweise versuche ich auch immer, für die Kirchenliebhaber Bilder von der Stadtkirche zu machen. Doch war mir diesmal und bei zwei weiteren Besuchen kein Erfolg beschieden. Beim ersten neuen Besuch keine Parkplätze in der Altstadt – alles voll, warum war mir schleierhaft – und beim zweiten war nachmittags um 5 Uhr ein Gottesdienst.

Kann ich Ihnen nur eine Abendaufnahme noch bieten, die ich von der österreichischen Seite gemacht habe.



Dieser große „Kasten“ ist der krönende Abschluß der Burghauser Burganlage mit Museum und anderen interessanten Einrichtungen. Da müssen Sie einfach mal hin, vielleicht mit mir ? Von Burghausen sind es übrigens auch nur ein paar Kilometerchen bis Salzburg, wäre mal eine etwas andere Fahrstrecke als üblich.

Ich hoffe, Ihnen hat trotz der Kürze wegen Regen dieser kleine Reisebericht gefallen und Sie besuchen auch ein paar andere unserer herrlichen bayerischen Ortschaften.

Bis zum Wiedersehen irgendwo in Bayern oder hier auf meinem Reiseführer wünsche ich Ihnen alles Gute und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Ihr Jörg W. Lohfink

Flughafentransfer München


©® Text und Bilder J.W.Lohfink

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