Innsbruck und Meran - ein Ausflug in die Nachbarländer

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Innsbruck in Tirol und Meran in Italien (Südtirol) - zwei Länder "auf einen Streich"

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"Jesses no, dö Preissn" - "por dio, il tedesco" - ich hör sie schon rufen, unsere Nachbarn. Aber es "hülft" ihnen nix, ich fahr mit meinem Flughafentransfer München auch ins "Felix Austria" oder "Bella Italia", wenn es meinen Gästen Freude macht. Und für alle, die es tatsächlich noch nicht nach Innsbruck oder Meran geschafft haben, die können heute mitfahren auf meinem Tagesausflug.

Arbeitsmassig bedingt konnte ich diese kleine Tagesreise nicht eher beschreiben, aber ob kurz vor Frühlingsanfang (wir fuhren im Anfang März), ob im Sommer oder Herbst, ja selbst im Winter ist ein Ausflug nach Innsbruck oder Meran reizvoll. Wenn man früh genug in Schwangau oder Füssen startet, dann hat man einen wunderbaren Ausblick auf die Alpen am Morgen.

Zuerst ging es über den Fern-Pass, frühmorgens ist diese Strecke noch nicht so voll mit "Touris", da macht das Kurvenfahren noch Spaß. Und auch die dicken Brummer kommen noch nicht en masse, so waren wir in knapp einer Stunde dann schon auf der Autobahn in Richtung Innsbruck - Brenner. Es bietet sich an, am Morgen erst nach Meran zu fahren und dann am Nachmittag Innsbruck "mit zu nehmen".

Gesagt, getan. Knapp 40 Minuten später hatten wir den Brennerpass hinter uns und gleich bei dem ersten Mauthäuschen (ist ein wenig untertrieben) Italiens bogen wir ab auf die Landstraße, nicht ohne natürlich vorher noch einen Euro für die Benutzung der Schranken abzugeben. Der Plan war, nicht die allgemein übliche Strecke, sondern den schönen alten Jaufen-Pass zu benutzen, sofern er schon offen war. Er war !

Anfang März ist das immer kritisch, aber unsere wackeren Tiroler hatten schon eifrig geräumt, damit die Skifahrer "janz oben" auch feste wedeln konnten. Die Ausblicke waren und sind wirklich einmalig, nur rauflaufen bis auf die knapp 2000 Meterchen möcht ich nu wirklich nicht.

++

Da ist mir doch die Fahrt mit meinem Van lieber, den sehen Sie übrigens auf dem unteren Bild. Und kaum waren wir über den Pass, da war nichts mehr mit Schnee. Auf der Südtiroler, Verzeihung, italienischen Seite hatte die Sonne schon alles weggeschmolzen. Die ersten grünen Blätter an den Büschen, auf den tiefer liegenden Wiesen schon einige Blumen, wir fuhren dem Frühling entgegen.

Und schon sind Sie jetzt in Meran, hier marschierten wir entlang, um die Altstadt zu erkunden. War übrigens gar nicht so einfach, einen Parkplatz zu finden, obwohl noch kein Touristenansturm herrschte. Dieser schön ausgeschilderte mit Schranke war ja nicht schlecht, aber die Einfahrt ist ja nun doch ein bißchen mickrig für einen Van, links und rechts ging ja grad noch 'ne Bildzeitung zwischen. Aber "wat soll's - et jing".

Nachfolgend ein paar kleine Eindrücke, ganz recht das erste Bild zeigt ein Haus, das ich mir gut im Märchen "Dornröschen" vorstellen könnte. Ob man das noch sieht, wenn die Blätter erst richtig sprießen? Die Bildfolge unten dann von links nach rechts das Kurhaus an der Flußpromenade, eine hübsche kleine Kirche, das Meraner Stadttheater und ein Blick in die Hauptstraße.

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Aaber, die Meraner leben anscheinend im Vorfrühling von Sonne, Luft und Liebe oder nur von Hotdogs, das war nämlich das einzige Essbare, was öffentlich angeboten wurde. Meinen Sie, wir hätten an der Promenade ein offenes Restaurant gefunden. Nix, in der Altstadt waren zwar einige Lokale offen, aber bei so schönem Wetter geht man doch nicht ins Dunkle. Obwohl, ich hab mir sagen lassen, die Schmankerl dort sollen ganz prima sein.

Nichts desto trotz, wir fuhren wieder los, war ja erst kurz nach elf Uhr, gen Austria. Bis wir aus Meran raus waren, vergingen rund zwanzig Minuten - nee, die Stadt ist nicht so groß, sondern die Hinweisschilder auf die Autobahn sind sehr interessant angebracht. Die Altstadt sieht man auf jeden Fall zwei bis dreimal, zumal die Meraner selber so rasant an die Kreuzungen kommen, daß man mehr auf die anderen Verkehrsteilnehmer achten muß als auf die Schilder schauen zu können. Da merkt man dann schon die südliche Ferrari-Mentalität, alles kloane Schomakers.

Nach knapp anderhalb Stündchen auf der "Autostrada" gen Brennero kamen wir dann nach Innsbruck. Ich war dort schon des öfteren, aber diesmal hab ich meiner Ansicht nach die wirklich beste Einfahrt in diese herrliche Stadt gefunden. Man nehme Innsbruck Süd, kommt dann am Bergisl runter und hat einen wunderbaren Blick auf Innsbruck. Das erste, was einem "ins Auge sticht", ist das Prämonstratenser-Chorherren-Stift (mit einem riesigen Friedhof davor - die sind schon alle "stiften gegangen") im Stadtteil Wilten.

Ein paar Schritte davon entfernt steht die Basilika "Mariae Empfängnis", eines der bedeutendsten Rokoko-Bauwerke in Nordtirol. Ein Besuch im Inneren lohnt sich, herrliche Stuckarbeiten und südliches Flair in der Malerei. Der großzügige Vorplatz lädt auch zum Verweilen ein, hat man doch von dort einen sehr guten Ausblick auf den Bergisel mit der Olympiaschanze und gleich gegenüber ist das quirlige Straßenbahn/bus-Depot. Die ganzen Oberleitungen sind allein schon eine Betrachtung wert, ob da "Spiderman" ein bissel mitgearbeitet hat?

Hier ist aber auch ein anderer "Held" ganz in der Nähe, im Tiroler Gedenken jedenfalls. Der Bergisel war der Schauplatz des Tiroler Freiheitskampfes unter Andreas Hofer, der zur Zeit Napoleons den mit diesem verbündeten bayrischen Truppen hier eine vernichtende Niederlage beibrachte. Und, das für die Geschichtsliebhaber, seine Kämpfer waren zu 95 % alles Bauern und keine Soldaten. Die regulären österreichischen Truppen waren arg geschwächt und weit vom Kampf entfernt.

In diesem Kampf zeigte sich die Stärke des "Landlibell", ein um 1500 erlassenes Gesetz, das alle kampffähigen Männer von 16 bis ins hohe Alter verpflichtete, im Notfall den regulären Truppen zu Hilfe zu kommen. Ganz interessant übrigens, beim Ausbruch des ersten Weltkriegs und dem Kriegseintritt Italiens gegen die Mittelmächte wurde durch das "Landlibell" nochmals Tirol geschützt. Innerhalb eines Tages riefen Sturmglocken, Signalfeuer und Boten alle Bewohner Tirols auf und die Generäle der österreichischen Armee staunten nicht schlecht - während sie bei der Generalmobilmachung Tage auf die Einsatzbereitschaft warten mußten, fuhren in Tirol nach 23 Stunden komplette Bataillone mit selbstgewählten Hauptleuten schon an die italienisch-österreichische Grenze und hielten diese mit rund 40 000 Mann ( die Kämpfer waren zwischen 12 und 80 Jahren) gegen die weit überlegene italienische Armee bis die regulären Truppen eintrafen.

Gottlob sind diese elenden Zeiten vorüber, aber so manche Erinnerung wird beim Besuch von Innsbruck halt geweckt. So war auch dieses Schild rechts ein Hinweis auf alte Zeiten. Wir hätten es übrigens nicht gesehen, wenn wir die üblichen Einfahrten in die Stadt genommen hätten. Ich kann Ihnen nur empfehlen, lassen Sie Ihren Wagen, wenn Sie mit einem kommen, in der Nähe der Basilika stehen (jede Menge Parkplätze - smile) und laufen die Salurner Straße, später Maximiliansstraße, einfach immer gerade aus.

Dann kommen Sie unweigerlich wie wir an einer der ältesten noch existierenden Glockengießerei in Europa vorbei, ein kleines Angebot hier auf dem Bild. Was Sie jedoch nicht sehen können, diese Firma stellt auch Feuerlöschgeräte her und auch das schon seit Jahrhunderten. Als nämlich die Kirchturmglocken immer öfter beim Grassmayer bestellt wurden, da Klang und Qualität erste Klasse waren, da bekam der Gießermeister ein Problem.

Die Fuhrleute weigerten sich, die schweren Glocken durch die engen und gefährlichen Täler zu transportieren, gab es doch oft genug Steinlawinen im Sommer und Schneelawinen des Winters. Also "baute" der Glockengießer seine Gußformen in den bestellenden Orten auf. Aber beim Glockengießen benötigte man viel Feuer und so war die Gefahr des "Dorf-Abfackelns" riesig. Da die alte Löschmethode mittels Menschenketten und Ledereimern viel zu gering war, ersann der Gießermeister eine Feuerspritze. Diese wurde dann auch ein Verkaufsschlager und so hat diese Firma seit Jahrhunderten "ein zweites Bein". Ganz geschickt diese Tiroler, erst Glocken gießen, die dann als Sturmglocke beim Feuer benutzen und dann noch zusätzlich Feuerwehrmittel verkaufen...

Zwischenzeitlich sind wir ein bisserl weitergelaufen und haben gerade die Anna-Säule passiert. Für die "Heiden" unter Ihnen, eine Heilige! Links hinter der Dame ist das Taxis-Palais, nee, nee, nicht das Haus der Innsbrucker Taxifahrer. Das gehörte seiner Hochwohlgeborenheit Fürst Turn und Taxis, der genug Leute und "Taxis" mit dem Posthorn "rumturnen" ließ und damit zu viel Geld kam.

Hier sehen wir nun den Triumph-Bogen, den die Kaiserin Maria Theresia ausbauen und verschönern ließ anläßlich der Tatsache, daß sie endlich ihren Sohn, Prinz Leopold, der spätere Kaiser Leopold II. "unter die Haube" gebracht hatte. Ihren Gemahl und seinen Vater, Franz I., nahm die ganze Zeremonie so mit, daß er gleich bei der Hochzeit "das Zeitliche segnete".

Sie brauchen gar nicht flüstern, hab's schon verstanden. "Der red und red und wann kommt nun endlich das Goldene Dachl?" - Hier isses ! Wenn Sie ganz genau in die Altstadt 'neischaun, dann sehen Sie rechts hinten den Rathausturm vor dem schönen Berg mit dem "weissen Kappi" und genau in der Mitt'n unten blinkt Ihnen das Goldene Dachl entgegen.

Ich bin ja nicht nachtragend, hier ist es sogar in Großaufnahme. Anklicken müssen Sie es schon selber, damit es größer wird (gießen hilft nur bei Blumen). Dieser ehemalige Erker wurde für Kaiser Maximilian gebaut, damit er besser den Turnierspielen auf dem Marktplatz zuschauen konnte.

Und apropos Schauen: in alter Zeit schauten alle etwas minder bemittelten Bürger immer zum Rathausturm um zu sehen, wie spät es ist. Da man aber dem neumodischen Zeugs namens mechanischem Uhrwerk nicht so recht traute, ließ man in Innsbruck vorsichtshalber auch die Sonnenuhr noch am Turm. Gell, da schaugts! Clever, unsere Tiroler Nachbar.

Und wenn ich jetzt auf die Uhr sehe, dann gehts mir genauso wie an unserem Ausflugstag. Die Zeit verging mit Plaudern, Rumlaufen und Schauen und beinahe hätten wir's nicht mehr rechtzeitig zum Abendessen im Hotel Rübezahl in Schwangau zurück geschafft. Aber mit Hilfe eines Schleichwegs und ein bißchen mehr Gas hat es grad noch gereicht. Auch für Sie soll es jetzt reichen, ich hoffe, Sie haben ein wenig Geschmack auf einen Ausflug bekommen. Sollten Sie ihn mal bei mir buchen wollen, würde es mich riesig freuen.

Bis zum nächsten virtuellen Ausflug oder echt in natura verabschiedet sich von Ihnen ein waschechter Berliner (a Preiss) in Bayern, viele Grüße an die Innsbrucker (nix für unguat) und an die Südtiroler.

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Anregungen, Vorschlaege (auch fuer Ihren eigenen Ort),Termin- Anfragen oder auch Ihre Meinung, wie es Ihnen gefallen hat bitte an J.W. Lohfink

Text von J.W. Lohfink, Bildmaterial auch von mir © J.W.Lohfink

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