Kaufbeuren - ein Stadtrundgang per Pedes

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Kaufbeuren – ein ganz persönlicher Stadtrundgang


Ja, wer kommt denn da schon wieder? Sieht aus wie „a Preiss'“ !

So könnten diese Kaufbeurer denken, meinen Sie nicht auch?

Recht haben sie, ich bin „a Preiss“ und wollte nun endlich mal Kaufbeuren richtig und zu Fuß kennen lernen und Ihnen, liebe Leser meines kleinen Reiseführers durch Bayern auch mal zeigen in natura. Ich muß ja ehrlich gestehen, ich kenne Kaufbeuren seit 1974 aus meiner Zeit damals als junger Schreibmaschinenverkäufer. Doch in jungen Jahren hat man natürlich „janz andre“ Sachen in den Augen.

Die Schönheiten einer Stadt sieht man erst, wenn man a bisserl älter ist. Und so „hoab i mia halt denkt“ (so sagt man in Bayern), „jetzt gehst mal zu Fuß und mit richtig offenen Augen durch das hübsche alte Städtchen“. Auf geht's, pack' ma's.

Die Kaufbeurer - übrigens Ihr Lieben, die drei oben im Bild sind wirklich welche – falls Sie die nicht kennen, dann kommen Sie mit mir heut mit, dann werden Sie die schon kennen lernen. Ist keine Drohung ! - also, die Kaufbeurer haben für Ortsfremde und Gäste wirklich keine Mühe gescheut, schöne Parkplätze anzulegen und diese auch bestens auszuschildern.



Ich hab mir den Parkplatz in der Inneren Buchleuthen Straße ausgesucht, ist gut ausgeschildert auch für Reisemobil-Fahrer und liegt recht ruhig. Und von dort sind es nur ein paar Minuten bis ins Herzen der Stadt Kaufbeuren.



Gleich links liegt der Hirschkeller, das ist kein Zoo (obwohl man manchmal in bayrischen Wirtshäusern schon den Ausdruck „Du Hirsch“ hören kann). Und die Straße heißt „Am breiten Bach“, aber den müssen die Kaufbeurer versteckt haben, konnt ich beim besten Willen nicht finden, sehen oder hören.



Die Ludwigstraße, hier im Bild, lassen wir rechts liegen (man kann ja nicht alles mitnehmen, was man findet :-) und schon sind wir am Eingang in die Kaiser Max Straße, an deren anderen Ende das Rathaus liegt – sehen wir später aber noch mal besser.



Denn weiter hinten winkte mir eine „edle Dame“ aus einem Haus und zog mich direkt an, kam mir auch irgendwie bekannt vor aus Füssen.



Beim Näherkommen mußte ich jedoch feststellen, diese Frau war entschieden zu alt für mich.



Aber das Bild ist wirklich hübsch, gut, daß es so hoch hängt, sonst wär's bestimmt schon mal irgendwann mit jemand „mit gegangen“.



Ja, die Dame kenn ich aus Füssen, denn dort wurde sie geboren und „liegt heut noch rum“ - nein, das war nicht pietätvoll – dort können Sie die heilige Creszentia in der Franziskaner-Kirche in einem Reliquienschrein sehen.

Wir sind jetzt an der Wirkungsstätte der heiligen Creszentia, wie Sie oben auf dem Gedenkstein lesen konnten. Ja schau, die Klosterkirche ist offen, schau ich halt mal rein. Na fein, jetzt brauchen Sie nicht extra nach Füssen fahren..



.. hier in Kaufbeuren gibt es auch einen Schrein mit ihrer Statue.

So, jetzt rechts um die Ecke ins Zentrum. Schon wieder eine hübsche Dame – das ist die Anna vom Hof und vier Tänzelfestkinder. Und damit allen vieren nicht zu heiß wird, hat die Stadt ihnen einen Brunnen unter die Füße gepackt. Beim Tanzen gibt's oft heiße Sohlen, nicht wahr?



Ein paar Schritte nach rechts weiter in der Schmiedgasse und schon sieht man die katholische St. Martins Kirche zu sehen.



Die wollte ich Ihnen gleich von innen zeigen, aaaber.... Beim Näherkommen hör ich sie schon singen, nee, nee, nich die Englein, sondern Kirchenbesucher. Nun, es war ein Samstagvormittag gegen 10.45 Uhr, also theoretisch hätte es keine Messe geben sollen. Doch weit gefehlt, zu Ehren der heiligen Creszentia war eine angesetzt. Also nix mit innen angucken. Dafür hab ich dann die ehemalige „Münze“ fotografiert.



Und das nächste Bild zeigt Ihnen einen Blick auf die Ledergasse, da haben früher die gewohnt, die anderen das Fell über die Ohren zogen (so wie heut unsere Politiker uns – eigentlich müßte Berlin eigentlich „Lederlin“ heißen oder?).

So, aaber, nu hätte der obige Spruch so schön gepaßt, aber laut einer aufmerksamen Kaufbeurerin ist das nicht die Ledergasse, sondern die Neue Gasse. Nu ja, nobody is perfect.



Gut, dann marschiern wir weiter, äh, Sie folgen mir auf dem weiteren Weg, der mich jetzt zur Kaiser-Max-Straße führte. Da sprang mir dann erst mal ein „Männlein ins Auge“
(hat aber gar nicht weh getan :-)



Das ist die älteste Skulptur von Kaufbeuren, ehemals ein Stück vom romanischen Portal der St. Martins Kirche. Das Männlein trug früher eine Säule auf dem Kopf, die haben bestimmt die Weber zum Hausbau verwendet, denn wir stehen grad vor dem ehemaligen Zunfthaus der Webergilde (bis 1805).



Gleich gegenüber dann der fast schon obligatorische Neptunbrunnen, auch 'n schönes altes Stück, stammt von 1783 (und läuft immer noch).



Rechts hinter dem Neptunbrunnen ein Häusle, das die „Gänsewein-Verachter“ schon immer gern besucht haben, der alt-ehrwürdige Gasthof Traube. Von der Wandmalerei her bestimmt früher auch eine Posthalterstation. Besonders hat mir das Reklameschild gefallen, zeigt es doch, „die Trauben hängen hoch“



Aber im Zeitalter der Gleichberechtigung hab ich natürlich auch für die protestantischen Leser unter Ihnen was ganz Feines, direkt hinter dem Neptunbrunnen steht nämlich die evangelische Dreifaltigkeitskirche.



Da bin ich natürlich auch rein und dann hat's „mi g'rissen“, heißt „Kirche“, sieht aus wie eine und innen hat man das Gefühl, man ist in einem Ballsaal. Wenn Sie davon mehr sehen möchten, dann nutzen Sie bitte hier den Link „
Dreifaltigkeitskirche“, sonst wird diese Seite zu lang.

Ich marschierte nach dem Besuch der Dreifaltigkeitskirche in Richtung Rathaus, um Ihnen das auch etwas „näher“ zu bringen.



Tja, und dann hatte ich ein lustige Aha-Erlebnis. Von meiner allgemeinen Kaufbeuren-Seite her kennen Sie sicherlich schon das Wahrzeichen der Stadt, den „Fünfknopf-Turm“. Den wollt ich jetzt mal sehen, aber ich konnte mich drehen, wie ich wollte, kein Turm zu sehen. Also ich rin in einen Laden, ganz höflich gefragt, wo denn das Türmlein wäre.

Die nette Dame sagte, „ja, eigentlich müßten Sie ihn sehen, aber warten Sie, ich komm mal mit raus...“ Draußen dann „tja, ist wirklich nicht zu sehen, aber da so Richtung zwischen Weberhaus und Stadtkirche, da müßt er sein. Geh'n Sie halt mal in die Richtung und dann fragen Sie halt noch mal“. Ich brav danke gesagt und kehrt marsch.


Und wirklich, ganz knapp hinterm Weberhaus lugte der Turm hervor. Aber schon beim Tänzelfestbrunnen war er wieder weg. Meinen Sie, ich hätte ihn wieder gesehen? Nix !

Also doch noch mal gefragt. „Entschuldigen Sie, Ihr Fünfknopfturm, steht der irgendwie auf Rädern?“ - „Nein, wie kommen Sie denn darauf?“ - Ich: „na ja, eben hab ich ihn noch gesehen, nu isser scho wieder weg“. Herzliches Lachen war die Antwort und dann der gute Ratschlag „ja, da müssen Sie da hoch gehen, dann komm'n's hin“.



O mei, den Berg hochtigern, na ja, was tut man nicht alles für Sie, liebe Besucher und Gäste vom Flughafentransfer-München. Also ich hoch getippelt, Hinweisschild unten „nach St. Blasius“. Wie ich oben war, wußt ich warum man den Heiligen da oben hingesetzt hat – wahrscheinlich als Schutzheiler für die Blasen an den Füßen.



Die Aussicht von dort droben auf Kaufbeuren ist herrlich, lohnt sich wirklich dieser Fußmarsch. Dreht man sich dann rum, steht man vor der alten Stadtmauer mit dem Wehrgang, der übrigens durch die Kirche von St. Blasius durchgeht (sieht man aber innen nicht). Gleich neben dem Eingang zur Kirche ist ein sogenannter „Schlupf“ (durch die Mauer), ob da früher die schnell geflüchtet sind, die nix für den Klingelbeutel vom Pfarrer mit dabei hatten ? :-)



Nun, nachdem ich schon mal hochmarschiert war, wollt ich auch die Kirche St. Blasius mal von innen sehen. Aaaber, es war schon 11.30 Uhr und ein freundliches Schild an der geschlossenen Tür sagte „geöffnet 10-11/14-16 Uhr“. Wär also nix gewesen, wenn da nicht ein ganz lieber Zusatz für die Fremden gewesen wäre : „bitte im Meßnerhaus gegenüber anmelden“.

Na, ich also rüber und einfach mal auf gut Glück geklingelt. Eine ganz liebe Dame öffnete und war sofort bereit, mir als Durchreisenden einen Einblick in die Kirche zu gewähren. Herzlichen Dank nochmals nachträglich, liebe Frau Hahn !



Es war wirklich lohnenswert, schon allein der Altar von Jörg Lederer (wurde erst vor kurzem restauriert, der Altar, nicht der Lederer) ist herrlich.



Dann gibt es noch jede Menge Bildtafeln, laut Stadtprospekt sind es 66, also gezählt hab ich sie nicht, die stammen auch alle aus dem 15 Jahrhundert.



Nach dem Besuch von St. Blasius hab ich dann endlich meinen, Entschuldigung, liebe Kaufbeurer, Ihren Fünfknopfturm gefunden.



Ist schon ein schönes Türmchen, schon 1420 angefangen mit dem Bau, schauen Sie mal auf den Wandschmuck.



Hab ich Ihnen noch a bisserl näher rangeholt, sieht gut aus, nicht wahr.

Das „Relief“ ist aber nicht so alt wie der Turm. Es wurde mit 5387 Nägeln (laut Prospekt) 1917 gemacht und die Nägel waren Spenden für die Kriegsopfer. Die Wappen zeigen die damals verbündeten Mittelmächte, Deutschland, Österreich/Ungarn, Bulgarien und die Türkei. Ganz oben wohnt übrigens noch einer im Türmerstübchen, der hat 'ne Aussicht, da kann man ihn nur beneiden.

Dann ging's mit mir bergab, fußmassig gesehen. Zwischenzeitlich hatte es schon 12 Uhr geschlagen, meine gelinde Hoffnung auf eine geleerte Stadtkirche St. Martin wurde belohnt. Also nix wie rein und für Sie Fotos gemacht.



Für diejenigen, die nun nicht so viel für Kirchen übrig haben, endet jetzt mein Stadtbesuch in Kaufbeuren gleich mit zwei idyllischen Bildern vom Klosterplatz, hab ich vorhin vergessen. Aber die Kunstliebhaber unter Ihnen (und die Kaufbeurer, die ihre ganz oben gezeigten Mitbürger mal sehen wollen, weil sie die gar nicht kennen) können von hier noch auf eine extra Seite „
Kaufbeuren St. Martins-Kirche“ gehen. Da hab ich noch einige wunderschöne Bilder für Sie. Aber wenn Sie mal Zeit haben und Kaufbeuren besuchen, dann nehmen Sie sich mehr Zeit (als ich hatte), es gibt so viele herrliche Details zu sehen, Sie werden staunen.

So, hier noch die versprochenen Bilder vom Klosterplatz



Ach, bevor ich es vergesse: wenn Ihnen meine Seite und das Lesen Freude gemacht hat und Lesen ganz allgemein auch, dann schauen Sie doch mal in meine beiden Internetläden „
Antiquariat Die Buecher-Fundgrube im Internet“ und „Buchladen-Joerg“. Wenn ich nämlich nicht als Flughafentransfer oder bei Ausflügen „Leute um die Ecke bringe“, dann hock ich nämlich über gewaltigen Bücherbergen und tippel die ein, damit die Leseratten wieder Futter kriegen.



Und tschüß und weg, muß wieder los – das heißt, ich mußte wieder los, jemanden abholen und zum Flieger bringen. Ihnen viel Freude bei den beiden Kirchenseiten, wenn Sie noch drauf gehen sollten und bis bald mal wieder

mit herzlichen Grüßen

Ihr Jörg W. Lohfink

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