Rechtmehring und Kirchreith –

zwei "stille Örtchen" in Oberbayern

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Rechtmehring und Kirchreith –

heute mal was anderes Hübsches zum Kennenlernen

Etliche Jahre sind nun gekommen und ich hoffe, Sie kommen auch bald mal nach Bayern. Falls Sie dann nicht wissen, wohin, denn „helf ick Ihnen uff de Sprünge“.

„Das ist doch kein Bayer“ werden die Neueinsteiger von Ihnen jetzt sagen – bingo! „Ick bin een Balina“, seit über 30 Jahren hier die Einheimischen nervend (weil ich nicht mehr heimwill und auch noch eines ihrer Mädel geheiratet habe) und im Hauptberuf fahr ich durch die Lande und zeige sie jedem, der daran seine Freude hat. Meist vom Flughafen München aus, da biete ich meinen Transferdienst an.

So, etliche namhafte Städte oder Ausflugsorte kennen Sie vielleicht schon, entweder persönlich oder von meinem Wegweiser links. Heute besuchen wir mal zwei „stille Örtchen“ - nee, nicht was Sie jetzt vielleicht denken – ich meine damit zwei ganz kleine hübsche Fleckerl, an denen man oft vorbeifährt und gar nicht weiß, wie hübsch es dort ist.

Wer zum Beispiel von Rosenheim, Bad Endorf, Bad Aibling oder Prien am Chiemsee nach Wasserburg gefahren ist und dann in Richtung Landshut weiter will, der sollte sich ein bisserl Zeit nehmen. Die B 15 hat nämlich rechts und links kurz nach Wasserburg zwei Stellen, die sich zum Anhalten lohnen.



Fangen wir mit dem hinteren Fleckerl „rechts“ an, auf einer Kuppe erscheint in der Ferne auf einmal ein kleines Kirchlein mit einem arg spitzen Turm, gar nicht so mit dem üblichen „Zwiebelhütchen“ oben drauf. Vielleicht ist hier in früheren Zeiten auch oft der Teufel durchgeflogen und damit er sich nicht draufsetzen konnte zum Rasten, haben die den Turm so spitzig gemacht (diese Legende habe ich den bayrischen Sagen entnommen).



Jetzt haben wir das Örtchen fast erreicht und dann, tja dann, ist der Weg zum Kirchlein so versteckt, daß ich erstmal in Richtung Soyen gefahren und mich dann „von hinten“ rangetastet habe. Hat sich aber auch gelohnt, denn diese Aussicht hätte ich von vorn nicht so gut bekommen.



Kommt man dann wie wir so richtig ran, dann fragt man sich doch, hat hier ein Bauer eine Kirche für sich allein gebaut? Es gibt nämlich nur noch vier Häuser daneben und das ist das ganze Örtlein.



Sowas hat aber auch einen Vorteil, denn der Mesner wohnt gleich nebenan und durch Zufall waren auch grad Renovierungsarbeiten angesagt. Daher war das Kirchlein offen und ich kann Ihnen ein bisserl von innen zeigen.



Hier der schön geschnitzte Altar etwas größer, eine schöne und ausdruckvolle Arbeit. Wer denkt, daß in so einem kleinen einsamen Kirchlein sowas Schönes drin ist.



Für Liebhaber der Schnitzkunst hier noch zwei weitere Nahaufnahmen:



Beim Verlassen der Kirche fiel mir dann aber noch ein Bild auf, das mir ein Rätsel aufgab. Den Uniformen nach könnten die Soldaten Amerikaner sein und vom Inhalt her auf dem Vormarsch am Ende des 2. WK. Damals waren oft in Kirchtürmen die Leitstellen der Artillerie und daher auch meist erstes Angriffsziel im Ort, um die Verteidigung zu schwächen.



Der Maler jedoch zeigt hiermit nicht nur ein „Danke“ für die Nichtzerstörung, sondern auch, daß das Kirchlein unter besonderem Schutz gestanden hat. Solche Bilder sagen oft mehr als Worte und ich hab mir „denkt“ , ich zeig's Ihnen. Aber in Natura wirkt es noch viel besser.
Apropos natura, in dieser gibt es doch einen kürzeren Weg von Kirchreith zur B 15 zurück, haben die aber so gut getarnt, daß ich ihn erst hinterher gefunden habe.

Weiter auf der Bundesstraße kam nach kurzer Zeit auf der linken Seite ein Hinweisschild nach
Albaching, „da war'n wir doch schon“, doch neugierig wie ich halt bin, bin ich halt mal kurz in die Richtung gefahren, denn da war auch ein „stilles Örtchen“ zu sehen :-)



Dieses hübsche kleine Dorf ist urkundlich schon fast 1204 Jahre alt, im Jahr 803 wird es auf einem Dokument erstmals erwähnt. In Wirklichkeit ist es wahrscheinlich noch 100 Jahre älter, denn in der Gegend „hockten“ so einige rum. Bei Ausgrabungen wurden nämlich sogenannte „Hockgräber“ gefunden – nix mit ewiger Ruhe, sondern ewig rumhocken im Loch – und diese Begrägnisart wird auf 700 nach Christus datiert.



Das Haus des Herrn ist übrigens ziemlich wuchtigund hat das gewohnte Zwiebelhäubchen am Turm. Doch wenn man dran vorbeifährt, dann sieht einem ein „janz Jroßer“ so aufdringlich im Rückspiegel nach, also angehalten und den „Herrn“ genauer betrachtet.



Mein lieber Scholli, hat der Junge stramme Waden. Ein sehr eindrucksvolles Bild, ich war gespannt, wie's dann drinnen aussieht. Also, nächster Kirchenbesuch - aber, keine Sorge, nur ein Bild jetzt! Für Kirchen- und Kunstliebhaber habe ich dann noch eine Detail-Seite, entweder
hier klicken oder links im Wegweiser, mit den anderen marschier ich zum Gasthaus Post, kurze Stärkung dann.



So, sind nur ein paar Meter bis zum Gasthaus Post, links davon, leider nicht mehr auf dem Bild, ein ganz guter Bäcker übrigens, gibt's sogar Kaffee und Kuchen als Stehcafe.



Daß mir jetzt aber keiner denkt, das wäre alles, ha ! Konkurrenz belebt das Geschäft, war schon früher so, und hier jetzt einen Blick vom Gasthaus zur Post an der Kirche vorbei zum Maibaum. Und gleich daneben links, das nette „kleine“ Häuschen, das ist der „Kirchenwirt“.



So „klein“ ist „det Häuschen“ übrigens nicht, den beiden Türmchen links und rechts nach zu urteilen, war da ein Kirchenarchitekt früher bestimmt mit am Entwurf beteiligt



Die Tropfen auf der Scheibe bitte ich im Bild zu entschuldigen, der Himmel fing an zu weinen, als ich mir kurz die Geschichte des Dorfes durchlas auf dem Parkplatz. Der Name des Ortes beinhaltet ja das Wort „Recht“(mehring), vielleicht kommt das daher, weil ganz früher hier ein Galgenberg mit zwei Galgen stand. Da wird dann so mancher gebaumelt haben.



Vielleicht auch mal einer der Vorfahren oder Vorbesitzer dieses stolzen Bauernhofes, denn 1596 gab es in der Gegend einen Bauernaufstand. Die Herzöge von Bayern, die den letzten Grafen aus Haag (liegt so rund 10 km um die Ecke) „beerbt“ hatten, da er keinen Nachfolger zustande gebracht hatte, waren nämlich sehr sehr gierig. Müssen die Vorfahren der jetzigen Regierung in Berlin sein – was meinen Sie, warum ich in Bayern bleibe. Auf alle Fälle preßten die soviel Steuern raus, bis die Bauern sich zusammenrotteten und gegen die „Blutsauger“ erhoben. Doch gegen erfahrene Kämpfer hatten sie keine Chance und wurden weiter abkassiert.

Abschließend noch ein paar Worte bezüglich „Kassa“ - wenn Ihre diesjährige Ferien-Kasse schon steht, vielleicht sollten Sie mal schauen, ob beim Gasthaus zur Post oder beim Kirchenwirt ein Zimmerchen frei ist. Interessante Orte wie Mühldorf am Inn, Rosenheim oder Wasserburg sind nicht weit und Sie könnten sogar mit dem Radl dahinfahren. Und auf jeden Fall 'ne Schaufel mitnehmen: in der Nähe gibt es nämlich den Hexenkessel, eine moorige Stelle im Wald, und dort soll der königliche Schatz von München versunken sein, als er auf der Flucht nach der verlorenen Schlacht bei Hohenlinden gegen napoleonische Truppen nach Rosenheim in Sicherheit gebracht werden sollte. Einige Bauern sollen schon gesucht haben, aber Sie wissen ja, Bauern haben auch noch viel wichtigere Arbeiten und so gut wie keinen Urlaub, vielleicht haben Sie das Glück. Unser neuer „Big Boss“ aus Franken würde sich sicherlich über 'n paar Talerchen mehr freuen.

Ich fahr jetzt wieder weiter in Richtung Moosburg und
Freising zum Flughafen, vielleicht treff ich Sie da bald, würd' mich sehr freuen. Halt, hätte ich doch beinahe vergessen: Rechtmehring hat eine eigene Ortsseite und würde sich sicherlich auch über einen Besuch dort freuen – www.rechtmehring.de .


In diesem Sinn darf ich mich verabschieden, wünsche Ihnen viel Freude beim Anschauen der Bilder, keinen Ärger über den manchmal schnoddrigen Text (bin halt so) und falls Sie in Bayern Urlaub machen, viel Sonnenschein und Erholung.

Mit lieben Grüßen

Ihr Preiss' in Bayern – der mit dem "Franzmann"-Van

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Hat's wieder mal Spaß gemacht, ein Stück Bayern kennen zu lernen? Wenn ja, links im Wegweiser gibt's noch „vui mehra“ und ich bin schon dabei „no mehra“ für Sie zu entdecken und zu beschreiben.

Bis zum nächsten Mal mit herzlichen Grüßen

Ihr Jörg W. Lohfink

echt preissischer Reiseführer (aus eigenem Vergnügen) und -fahrer in Bayern.

(alle Bülders sin von mir) ©®J.W.Lohfink

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