Steingaden im Königswinkel

einst beliebte Raststation des bayerischen Königshauses

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Jetzt is der Kerl schon wieder da – hat sich diese Dame sicherlich gedacht, als ich zum dritten Mal vorbei kam.




Tja und Sie sind wieder bei mir gelandet, dem Flughafentransfer München oder auch Mietwagen Lohfink, ein herzliches „Grüß Gott“ in Bayern. Heute zeige ich Ihnen einen Ort, durch den Sie automatisch kommen, wenn Sie von
Landsberg über Schongau nach Füssen fahren. Oder von Füssen nach Oberammergau und Garmisch-Partenkirchen.

Ich war und bin oft in Füssen und auf jeder Rückfahrt sehe ich ein einsames Kirchlein rechter Hand, das einem in Richtung Füssen meist gar nicht so auffällt.





Und vor kurzem war ich mal nicht in Zeitnot, es war herrliches Wetter und da dachte ich mir, schaust Dir halt mal das Kirchlein an. Das war gar nicht so einfach, denn erst mit der Hilfe eines ansässigen Bauern fand ich den Weg. Die Kirche gehört zum Steingadener Ortsteil Fronreiten, der Name deutet daraufhin, daß dort entweder früher „Fronarbeit“ geleistet wurde, sei es mit Pferden oder in altdeutscher Form durch Holzfällen. „Reiten“ kann auch von „roden“ kommen, es gibt auch „-ried“ als Endung mancher Ortsnamen und damit war meist eine „Rodung“ gemeint.

Das so nebenbei, ich also die Straße nach Fronreiten lang und urplötzlich war ich in einem kleinen Weiler, aber die Kirche war weg. Also umgedreht, wieder zurück zu dem kleinen Wäldchen, das man von der Füssener Straße aus gar nicht sieht und nächste Abbiegung rein. 500 m Fahrt, ein Bauernhof und Kirche 200 m links oben. Donnerunddoria, muß doch eine Straße dahin geben, die Einheimischen gehen doch bestimmt hin. Also nochmal bis zum Wäldchen, die „kuhliche“ Dame schaute nun ganz verwundert, und dann dort ein schmales Sträßlein genommen – Treffer, Kirche gefunden.

Aber mit Anschauen war es wirklich nur von außen, die Kirche auf dem Kreuzberg, wie der Hügel heißt, ist abgeschlossen und nur zur Messe am Sonntag oder zum Ulrichsritt wird sie geöffnet. Eine Inschrift außen besagt folgendes:




So konnte ich nur ein Bild „schießen“ und dann ging's wieder weiter. Für Wanderer und Fahrradliebhaber sind diese Wege nach Fronreiten aber herrlich und Sie haben wunderschöne Aussichten.




Und dann hatte ich Lust auf mehr Entdeckungen. Der Ort Steingaden lockt mich immer wieder durch das Welfenmünster zum Anhalten, doch heute wollte ich mal sehen, ob es noch andere schöne Fleckerl in dem kleinen Ort gab. Also bin ich diesmal nicht in der Ortsmitte abgebogen sondern gleich am Ortseingang von Füssen her. Das war gut, denn so bekam ich zum ersten Mal die Reste des ehemaligen Prämonstatenserklosters zu sehen.





Das linke Bild zeigt den ersten Eindruck, das rechte dann durch den Zoom die alte Klostermauer. Ja, und dann ein paar Meter weiter ein „stoanernes Mandl“, vermutlich einer der Mönche, im Gebet so versunken, daß er versteinerte.




Ein Hinweisschild zeigte dann noch zwei weitere kleine Ortsteile an und den Hinweis „keine Durchfahrt zur Wies“. So a Schmarrn, dachte ich, jede Menge Wiesen, je weiter ich die kleine Straße fuhr.

Doch dann, richtig, hörte die Straße in einem kleinen Weiler auf, wurde zu einer Waldstraße, nur offen für landwirtschaftlichen und Forstbetrieb oder Wanderer und Fahrradfahrer.

Nachdem ja nun mein Wagen nicht grad wie ein Traktor und dazu noch a bisserl fremdländisch aussieht, fragte ich eine nette in dem kleinen Ortsteil wohnende Dame, ob es noch weiter ginge. Klar kam die Gegenfrage „Warum?“.

Als ich dann beichtete, daß ich für Sie, liebe Bayernfreunde, ein bisserl was schreiben und fotografieren wolle, da sagte sie mir dann „na ja, wenn Sie gaaaanz langsam fahren dann kommt noch ein ganz herrlicher Anblick, aber nur diese eine Ausnahme!“

Und so hab' ich für Sie mal „gesündigt“ und es hat sich gelohnt – doch zu Fuß oder mit dem Fahrrad wär es bestimmt schöner – nur war ich in Schlips und Kragen und Anzug, da wär's dann vielleicht noch Tierquälerei gewesen, die Rehe hätten sich totgelacht. Doch jetzt für Sie zwei herrliche Bilder:





Na, das rechte Bild kennen Sie bestimmt oder? Ja, das ist die
Wieskirche, eine der schönsten Barockkirchen in Bayern. Sollten Sie diese noch nicht gesehen haben, sie ist ein „Muß“ für jeden Bayernliebhaber oder -besucher.

Aber darüber berichte ich ein anderes Mal, auch wie sie entstanden sein soll. Für heute habe ich ja gesagt, Sie sollen Steingaden kennenlernen, weil die meisten einfach nur durchfahren – und dös is a Sünd !

Wer von der Wieskirche kommt befindet sich schon automatisch auf einem Stück der Romantischen Straße, die hier von Rottenbuch kommend nach Steingaden und dann weiter nach Füssen führt.
Und kaum hat man ein paar Kilometer hinter sich und kommt aus dem Waldtal heraus, da fallen einem schon wieder die zwei großen Türme auf – die Glockentürme des Welfenmünsters von Steingaden.





Durch eine schöne ins Ortsbild passende Neubausiedlung geht es nach links um das Kirchenschiff herum und sofort fällt einem ein Wandelgang auf, der von der Kirche zu einem Haus daneben führt.




Ein bisserl weiter kommt gleich ein Kuriosum, zwei Gaststätten in einem Haus nebeneinander. Ob das mal Brüder waren, die sich nicht einigen konnten?





Und dann geht's in Richtung Ortsmitte oder Marktplatz.Auch das nachfolgende schöne Bild der alten Ortsbauweise sieht man nicht, wenn man von der Hauptstraße einbiegt, daher jetzt für Sie hier:




Durch das Tor geht's dann direkt auf den Marktplatz, auf dem der Gründer des Klosters Steingaden steht. Nicht mehr in natura, so alt werden selbst Bayern nicht. Aber damit man Heinrich VI, genannt der Welf, nicht vergißt, darf er auf dem Brunnen stehen und schauen, daß alles läuft – na ja, wenigstens das Wasser.




Und so sehen meine Gäste und ich den Marktplatz, wenn wir von der Hauptstraße reinkommen.




Doch nun nehmen wir uns eine andere „barocke“ Schönheit vor, das Münster selber.




Wenn wir durch das kleine Tor kommen, gehen wir erst über einen liebevoll gepflegten Friedhof mit vielen alten Grabsteinen. Achtung, beim Toröffnen vom Münster bitte obacht geben, die zwei Stufen dahinter sind a bisserl tückisch. Dann noch eine große Tür und jetzt werden Ihnen die Augen aufgehen.




Schon an den alten Sitzreihen links und rechts neben dem Altar sehen Sie, das war eine echte Klosterkirche.




Und jetzt drehen Sie sich doch mal rum, ist das nicht ein herrliches Bild, diese Orgelempore?




Ist der kleine Bub mit dem Vogel nicht süß?




Nee, das bin nicht ich, hab zwar 'nen Vogel im Namen (und auch manchmal noch 'n anderen, wie meine Frau sagt), aber den hier finden Sie an oder auf der Kanzel.




Und wenn Sie grad schon im Hochblicken sind, na dann....




Sie werden Zeit brauchen, viel Zeit, denn die Freskenbilder sind herrlich. Nachher kommen noch ein paar, sind aber nur ganz kleine Ausschnitte. Schauen wir erst nochmal gradaus, viele Schätze birgt dieses herrliche Münster.




Ein Momenterl Verschaufpause? Dann lassen Sie uns mal den wunderbar erhaltenen Kreuzgang betrachten.




Vom Kreuzgang aus haben Sie einen herrlichen Blick auf den Garten dahinter, kommt Ihnen das nicht bekannt vor, nur diesmal aus einem anderen Blickwinkel? Schauen Sie noch mal oben das Bild vom Reinfahren.




So, nun gehen wir nochmal zurück, achten Sie auf die Symbolik der Pforte. Das Leben und der Tod und über beiden sitzt der Herr.




Ach ja, bevor ich es vergesse, Sie dürfen auch fotografieren, nur sollte gerade ein Gottesdienst sein, dann natürlich bitte nicht. Und nicht so laut sein, damit der „Herr“ hier nicht geweckt wird. Hat nämlich sein Schwert griffbereit neben sich und denn.....




Sankt Beninus liegt auch hier, aber nur noch in Teilen, trotzdem bitte mit Andacht anschauen.




Manche Malereien zeigen nämlich recht drastische Maßnahmen gegen „Ruhestörer“..




Die gewünschte Demut zeigen die beiden nachfolgenden Bilder




Wer Freude an dieser Malerei hat, der bekommt bald ein steifes Genick. Ich habe nur ein paar Schnappschüsse gemacht, aber um alles richtig zu sehen, brauchen Sie viel mehr Zeit.

Ach ja, sollten Sie allein (und nicht mit mir, was ich nicht hoffe) auf Entdeckungstour in Steingaden gehen, dann vergessen Sie eines nicht. Wenn Sie kurz vor dem Altarraum stehen, bitte auch nach ganz oben schauen. Dort sehen Sie ein Loch in der Hallendecke.

Na ja, ein Loch? Was ist da Besonderes dran? Nun, Sie werden jetzt bald lachen, aber es ist eine todernste Geschichte und von der katholischen Kirche dokumentiert.

Früher hatten die Priester das Problem, wie erklärt man dem einfachen Volk die Dreieinigkeit. Vater und Sohn waren ja klar, aber die Sache mit dem Heiligen Geist? Nun, man nahm die Taube als Symbol und zu Ostern ließ man dann durch das Loch eine Taube fliegen, um der Gemeinde zu demonstrieren, daß der Heilige Geist über sie komme.

Nun geschah es einmal, daß in einer Kirche der Priester am Ende der Messe sagte „der Heilige Geist möge kommen“. Es tat sich nichts. Er wiederholte die Worte lauter – wieder nichts. Dann brüllte er regelrecht „der Heilige Geist möge kommen“, denn er war der Annahme, daß sein Küster oben auf dem Dachboden eingeschlafen sei. Daraufhin kam eine Stimme durch das Loch von oben „der Heilige Geist kann nit kommen, d' Katz hatt'n g'fressen“.

Apropos „fressen“, jetzt krieg' ich wie immer Hunger. Und dann gibt's für mich nur einen Ort, wo ich reingehe:




In diesem altehrwürdigen „Gemäuer“ gibt's Schnitzel, fast so groß wie der Teller (und die sind wirlich groß), von anderen Schmankerln mal ganz abgesehen. Diese „Würthschaft zu Staingaden“ wird schon 1261 urkundlich erwähnt.

Im Bauernkrieg um 1525 kamen dann schwäbische Bauern, denen wahrscheinlich die Spätzle auf Allgäuer Art nicht mundeten und brannten die Wirtschaft nieder. Spaß beiseite, die gingen auf's Kloster los und die Wirtschaft brannte dann gleich mit ab.

Kaum war die Wirtschaft dann wieder neu erbaut, wurde sie wieder abgefackelt, diesmal durch „unzufriedene Reisende“ im 30jährigen Krieg. Aber dann war Schluß mit Zündeln, seit dem Neubau im Jahr 1660 ist das Haus bis auf ein paar kleine Um- und Anbauten original erhalten.

Der Name „Gasthof zur Post“ kam dann durch die von Thurn und Taxis – nee, nicht Sportler und Droschkenfahrer – das war das erste Postler-Geschlecht in Deutschland. Der Gasthof wurde als Poststation ausgewählt, da er sehr günstig an der wichtigen Straße nach Süden lag und bekam den Status einer Relaisstation. Das hieß, er mußte immer bis zu 10 Kutschenpferde bereithalten. Später kam dann noch der Titel „königlich bayerischer Posthalter“ dazu. Und wenn wir schon bei „Königs“ sind, dann gleich richtig.

Auch unser „Kini“, Ludwig II., hat oft in diesem Gasthof Rast gemacht (und bestimmt das eine oder andere Schmankerl bekommen), denn schon als Prinz war er mit der königlichen Familie des öfteren unterwegs vom Schloß Berg in Starnberg nach
Schwangau. Und dann war der Gasthof zur Post d i e Raststation für die Wittelsbacher.

Ich gehör' als Preiss' zwar nicht zu dem Klan, aber jetza guilts, ich brauch mei Schnitzel. Und Sie bestimmt auch eine kleine Pause – Preiss'n schnabeln halt vui, also stopf'n ma eam's.

In diesem Sinne grüßt Sie herzlich bis zum nächsten Mal

Ihr Jörg W. Lohfink

echt preissischer Reiseführer (aus eigenem Vergnügen) und -fahrer in Bayern.

(alle Bülders sin von mir und bei Anklickern wern'se jrößer)

©®J.W.Lohfink

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