Tirschenreuth im ehemaligen Stiftland -

ein liebes Städtlein der Oberpfalz in Bayern

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Tirschenreuth - "det kenn' wa doch alle, wa?

So mancher, auch wenn er noch nie in der Oberpfalz war, hat bei dem Namen „Tirschenreuth“ irgendwie so ein gewisses „das kenn' ich doch“-Gefühl. Vielleicht, weil er die Farbe Blau (nee, nee, nich' vom „Montag blau machen“) oder Zwiebeln mag – na?

Klickert der Groschen schon? Noch nicht? Dann weiter, denken Sie mal „Service“ - nein, nicht den im täglichen Leben, da haperts ja schon oft. Ich meine das Geschirr-Service, „det mit die blauen Zwiebelchens uff die Teller un Platten“ - richtig: Tirschenreuther Zwiebelmuster, hat doch Oma noch 'n paar im Schrank.

Und hier sind wir heute, in der Stadt, die einst auch eine Porzellanfabrik hatte, aus der wunderschöne kobaltblau gemusterte Haushaltsgegenstände und auch Porzellanzierstücke kamen. Sind heute schon Sammelstücke, denn die Fabrik gibt es nicht mehr, wurde von Hutschenreuther in Selb aufgekauft in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts.

Hier zeig ich Ihnen mal ein schönes altes Porzellanstück aus Tirschenreuth, ist ein Teller mit Tiermotiv. Bei einer Nachlaßversteigerung hab' ich sechs Stück davon erwischt. Wer so ein Stück oder alle haben möchte, geht nachher vielleicht mal meinen neuen Shop www.alte-sachen.com besuchen, dort sind die anderen Teller in der Alte-Sachen-Abteilung, Porzellan.

Aber die Stadt Tirschenreuth gibt es noch und die wollt ich mir mal ansehen und Ihnen auch zeigen. Am liebsten natürlich, wenn Sie persönlich mitfahren würden, aber das kann ja nun nicht jeder, ob zeitlich oder finanziell. Dann steigen Sie halt ein auf meiner virtuellen Zwei-Tages-Reise durch die Oberpfalz und Oberfranken.

Dies ist aber schon die dritte Station, die beiden ersten waren die Stadt
Nabburg und die Stadt Weiden, also die „Neueinsteiger“ vielleicht mal nachher dort auch reinschauen. Es lohnt sich, glauben Sie es mir. Die Oberpfalz in Bayern hat schon früher so manchen Herrscher gereizt, sie zu besitzen. Sei es ganz früher, weil es dort noch unberührte Wälder mit Bären und Wisente zum Jagen gab. Sei es, weil man dort auch Eisen und andere Metalle fand – die Gegend war im Mittelalter fast eine Art „Ruhrgebiet“.



So, hier bin ich schon am Marktplatz von Tirschenreuth angelangt, wenn ich erzähle, geht das Fahren fast wie im Fluge. Na ja, bin ja auch ein Flughafentransfer in München – grins – aber wie schon oben angefangen, heute in der Oberpfalz zu Besuch. Für die geographisch Interessierten (und Unwissenden) – die Oberpfalz liegt „hinter“
Regensburg, Tirschenreuth ist ca 120 km weiter nördlich. Und „ehemaliges Stiftland“ hat nix mit „stiften gehen“ oder vielleicht „das Land der Lehrlinge“ zu tun, es war mal Hoheitsgebiet vom Stift Waldsassen.

Ein paar Worte zum Namen der gesamten Region mal kurz, denn so mancher könnte sich wundern, wieso eigentlich „Ober-“pfalz? Die Pfalz an sich liegt ja am Rhein und ist so grob 500 Kilometer weit weg. Und doch hängen beide zusammen und daran wiederum sind die Wittelsbacher schuld. Diese Dynastie erbte von den Staufern viele Ländereien ganz früher und da man sich, wie in so manchen Familien, nicht ganz „grün“ war, gab es Streit. Dieser gipfelte dann darin, daß die Pfälzer Linie mit Sitz in Heidelberg die damaligen Gebiete an der böhmischen Grenze bekam und „det Janze“ dann einfach Oberpfalz nannte.

So, nun wollen wir aber weiter uns um Tirschenreuth kümmern. Das erste, was mir auffiel, war die Tatsache, daß das Städtlein, obwohl laut Urkunden rund 900 Jahre alt, gar nicht soo alt aussah. Wie ich mich später schlau machte, hatten die Tirschenreuther 1814 ein „kloanes Feuerchen“. Das war so prächtig, daß die ganze Stadt mit Ausnahme der Kirche, des Pfarrhofes und ein paar Häuschen drum herum total abbrannte. Daher sieht die Stadt doch a bisserl neuer aus, als ich gedacht hatte.



Am Marktplatz fand ich einen schönen Parkplatz und dann wollte ich gleich mal sehen, welchen Bayernkönig man dort „ausgestellt“ hatte. Wieder hatten's mich reingelegt, die Tirschenreuther, nix König. Am Denkmal stand „Johann Andreas Schmeller“ - ganz ehrlich, hatte ich noch nix von gehört. Dieser gute Mann hat sich um Bayern verdient gemacht, denn von ihm stammt das „Bayerische Wörterbuch“, ein Dialektlexikon. Also ein „großer Sohn“ der Stadt Tirschenreuth! Aber nach späterem Studium der Geschichte daheim mußte ich feststellen, 's san schon Schlitzohren in dieser Stadt. Von wegen „großer Sohn“ ! Der liebe Herr Schmeller wurde dort geboren und im stattlichen Alter von 2 Jahren zogen seine Eltern mit ihm nach Donauwörth. Aber eigentlich ham'se doch recht, wenn er nicht in Tirschenreuth geboren worden wäre, denn hätten wir kein bayerisches Wörterbuch :-)



Hinter dem Denkmal war dann ein wunderschöner grünblauer Brunnen mit Fischskulptur, links und rechts waren dann auch „janz“ dicke Fische zu sehen. Solche fielen mir auf meinem rund 40 minütigen Rundgang durch die Stadt (die ist nämlich gar nicht so groß, hat auch nur rund 10 000 Einwohner) des öfteren auf. Nachher auf einem Bild können Sie noch mal so'n „Dicken“ sehen. Ich hielt das für eine Werbung, aber man kann sich ganz schön täuschen.

Die Stadt Tirschenreuth, früher mal als „Tuchmacher-Städtchen“ bekannt, müßte man eigentlich als übergroßes Fischerdorf bezeichnen. Hätten Sie gedacht, daß rund um die Stadt mehr wie 3000 Teiche liegen? Und überall gibt es Fischwirtschaft und -en. Ein Dorado für Angler und Liebhaber von Karpfen & Co.
Und ein noch "vui" größeres Erholungsgebiet wie das 5-Seen-Land im Kreis Starnberg, wo ich normalerweise mich am meisten rumtreibe.



Da Fische und auch das entsprechende, übrigens sehr gut eingerichtete Fisch(erei)-Museum nicht so mein Fall waren, lenkte ich natürlich meine Schritte zur Stadtkirche Mariae Himmelfahrt. Ich liebe Barock ! Nur in Tirschenreuth scheint sich der allgemein bekannte Spruch „In Bayern gehen die Uhren anders“ total bewahrheitet zu haben, nix war's mit Barock angucken. Die Kirche wurde nämlich grad renoviert, durch die Fenster sah ich wunderschöne Baugerüste, aber sonst nix. Na ja, vielleicht später mal.

Also weiter auf Schusters Rappen in Tirschenreuth. Falls Sie vielleicht die Turmuhr auf dem obigen Bild genau angeschaut haben, es war kurz vor Fünfe nachmittags. Und für mich recht verwunderlich, wie ruhig die Straßen waren.



Wenn ich da an die Hektik in München und anderen Städten denke, wär vielleicht ne Überlegung für's Rentenalter, schön ruhig und idyllisch. Wasser gibt's auch genug in Tir, na ja, bei den vielen Teichen gleich um die Ecke...


Und damit kann man natürlich auch wunderhübsche Brunnen betreiben, wie Sie hier sehen können. Aber das war beileibe nicht der einzigste, gleich um die nächste Ecke rum kam schon wieder einer.



Wie es aussieht, mögen die Tirschenreuther auch Musik und Tanz, mir hat dieser Brunnen wirklich sehr gefallen. Apropos Musik, hätte ich mir doch nur ein bisserl mehr Zeit für das Städtlein genommen. Denn in Tirschenreuth haben sie ein schönes großes Glockenspiel, das viermal täglich erklingt.



Es ist außen an der Fatima-Kirche angebracht, in die ich natürlich auch kurz reingehuscht bin. Der Innenraum ist eigentlich sehr schlicht gehalten und dadurch kommt der Altar meiner Ansicht nach viel mehr zur Geltung. Mal eine andere Art von katholischer Kirche.



Tja, und damit war dann mein Rundgang durch Tirschenreuth beendet. Asche auf mein Haupt ! Denn drei wichtige „Highlights“, wie man heute sagt, hab ich selber nicht gesehen und kann sie Ihnen daher nicht zeigen. Abgesehen davon, daß Sie mir hoffentlich verzeihen, wäre das doch ein Grund, sich mal Zeit für Tirschenreuth zu nehmen. Also dann eine kurze Beschreibung nach meinem nachträglichen Studium der
städtischen Webseite.

Das Wahrzeichen der Stadt Tirschenreuth ist der Klettnerturm – so hießen einige Generationen der Türmerfamilie (ob der Name vom „klettern“ kam? :-). Die Türmer mußten nämlich ganz schön klettern, dieser alte Wehrturm ist laut Stadtbeschreibung 33 m hoch. Wahrscheinlich brauch ich doch ne neue Brille, hab „dat Dingens“ nicht gesehen.

Dann gibt es noch in der Friedhofskapelle St. Michael den sogenannten „Wondreber Totentanz“, das sind 23 Holztafeln mit gemalten Bildern. Interessanterweise scheint diese Gemäldeansammlung nicht wegen einer Pest- oder sonstigen -Epedimie entstanden zu sein, vielleicht nur als Mahnung, daß alles Irdische vergänglich ist.

Ja und dann stieß ich bei meiner heimischen Internetrecherche noch auf eine Webseite aus Tirschenreuth, die ich Ihnen nur heiß empfehlen kann: die
Sternwarte von Tirschenreuth. Eine wunderschöne Seite und ich kann mir gut vorstellen, daß diese Sternwarte auch herrliche Ausblicke des Nachts hat. Da es kaum viel Industrie in der Stadt gibt und daher die Luft rein und klar ist, muß man wirklich viel sehen können.

Dies ist und war auch mein Bestreben, deshalb wieder rin in's Auto und weiter. Meine nächste Station sollte noch Waldsassen werden, wo mir das Kloster aufgefallen war. So nahm ich mir die Karte vor und wollte in Richtung Sybillenbad und dann nach
Waldsassen. Was ich auf diesem Abschnitt meiner kleinen Urlaubsfahrt fand, können Sie sehen, wenn Sie die Webseite „Waldsassen über Großkonnreuth und Griesbach“ anklickern.

Ach, noch eines, hab' ich doch was gefunden, wie die Tirschenreuther mit einem früheren tyrannischen Beamten umgegangen sind, ist ganz amüsant, nur nicht mit einem richtigen Happy-End. Wie der Oberhauptmann von Waldsassen "seinen Kopf verlor"....

Bis dahin grüße ich Sie wieder herzlich und hoffe, Ihnen hat auch dieser Teil meiner „Oberpfalz-Fahrt“ wieder ein bisserl Freude gemacht.

Ihr Jörg W. Lohfink – Muenchen Flughafentransfer

©® Jörg W. Lohfink

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