Waldsassen -

mit Großkonnreuth und Griesbach

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Waldsassen im Stiftland -
über Großkonnreuth und Griesbach


Sodale – das ist Mundart – pack' ma's wieda? Die schon ungeduldig auf die Fortsetzung Wartenden kennen mich ja, für „Neueinsteiger“ kurz wieder eine kleine Einführung.

Erst mal herzlich willkommen! Auf dieser Webseite machen Sie eine Fahrt mit mir, hauptberuflich als Muenchen Flughafentransfer tätig, ins Stiftland. Das liegt in der Oberpfalz und so wird das Gebiet um Waldsassen herum genannt. Mein Name ist Jörg W. Lohfink und Ausflugsfahrten, Personenbeförderungen sowie kleine Streifzüge durch Bayern machen mir und meinen Gästen viel Freude.

Durch eine Fahrt vom Flughafen München bis nach Karlsbad in Tschechien entdeckte ich selber erst, welche verborgenen Schätze im östlichen Teil Bayerns, der schönen Oberpfalz zu finden sind. Und daher habe ich einen zweitägigen Urlaub einfach mal genommen, um mir diese Gegend anzuschauen und Ihnen zeigen zu können. Die Fahrt begann mit einem Besuch der Stadt Nabburg, dann ging es weiter nach Weiden und Tirschenreuth. Und heute geht's ins Stiftland nach Waldsassen.

Aber wir fahren nicht auf dem kürzesten Weg über Mitterteich dorthin, nein, ich wurde in Tirschenreuth „verführt“. Wer meinen Aufenthalt dort schon verfolgt hat, der wird meinen leichten Frust über die wegen Renovierung geschlossene Kirche gelesen haben. Was ich jedoch vergaß, einer der Bauarbeiter sagte mir, „fahr doch mal nach Griesbach, da steht die höchst gelegene Kirche der ganzen Oberpfalz“.

Also im Wagen die Karte angeschaut, war gar nicht so weit weg, warum nicht? Auf dem Weg in Richtung Griesbach dann ein Ortsschild „Großkonnreuth“. Kam mir irgendwie bekannt vor, hab dann aber später festgestellt, war nicht der Ort mit der „Therese Neumann“. Muß aber auch in der Ecke irgendwo liegen.



In Großkonnreuth war auch ein hübsches Kirchlein, also mal kurz angehalten und reingeschaut.



Dort war man grade beim Schmücken des Altares, eine Hochzeit stand an. Mir gefiel die Schlichtheit des Raumes, dadurch kommen auch die beiden schönen Seitenaltäre sehr gut zur Geltung



Doch dann weiter zum Reichsdorf Griesbach. Das war nämlich um 1300 der Ort, ein Reichsdorf, nur dem Kaiser untertan. Da gab's sogar mal echte Rittersleut, die „Edlen von Griesbach“.
Und auch die Familie Schmeller stammt von hier.



So, hier sehen Sie nun die am höchsten gelegene Kirche der Oberpfalz. Bevor ich mit Ihnen reingehe, einmal kurz umgedreht:



Solch hübschen Vorplatz einer Kirche habe ich eigentlich noch nie gesehen, mit Teich und Bank. Und Sie können selber sehen, wie der Platz „abfällt“, geht ganz schön runter. Zum Glück kann man hochfahren, sonst hätten es ältere Kirchenbesucher doch ganz schön schwer. Das Gotteshaus steht nämlich auf 710 Metern Höhe, wie ich mich hinterher schlau gemacht habe.



Ein schöner Anblick gleich nach dem Eingang und auch viel zu entdecken. Alles anscheinend auch neu renoviert, die Farben frisch und kräftig, eine wahre Freude, ein bisserl in diesem Haus des Herrn sich um zu schauen.



Aber bevor sich jetzt das fröhliche Lächeln bei einigen von Ihnen in ein „öh, noch mehr frommes Zeug“ verwandelt, biete ich wieder zwei Optionen. Die Kunst-, Kirchen- und Bilderliebhaber können von hier aus noch ein paar
Detailbilder aus der Griesbacher Kirche anschauen, die anderen fahren wieder gleich weiter mit mir.



Hier sehen Sie schon die herrliche Weite und auch Ruhe des Stiftlandes, die Straße führt durch große Kornfelder und wunderschöne Waldgebiete. Soweit man weiß, hausten hier früher neben Wölfen und Bären erst die Kelten, dann kamen die Slawen, die wurden wieder von den Bajuwaren vertrieben oder einfach eingeheiratet. Und so um 1100 rum wurde die Gegend von einem Markgrafen Diepold von Vohburg-Cham verwaltet. Der wollte ein bißchen „Leben in die Bude“ - äh, Gegend bringen und rief die Mönche des Heiligen Bernhard zu Hilfe. Diese Mönche waren bekannt dafür, daß sie sowohl tatkräftig mit der Axt umgehen konnten (nee, nicht um die Heiden zu bekehren) als auch neben der Glaubensverkündigung die Landwirtschaft gut verstanden.



Und die Zisterzienser, wie man sie nannte, rodeten eifrig den Wald, bauten feste und durch die geschickte Politik ihrer Äbte umfaßte das Gebiet des Stiftes von Waldsassen, daher auch der Name Stiftland, bald ein Gebiet vom Erzgebirge bis weit ins Nabtal, vom Saazer Hopfenländchen im Böhmischen bis zum Fichtelgebirge. Dieses alte Bild zeigt das Kloster um 1600 rum.



So, das ist nun das berühmte Kobaltblau der Oberpfälzer Porzellanfabriken. Der Teller fiel mir vor einiger Zeit – nee, nich runter – in die Hände und ich finde ihn echt schön. Aber wenn sich ein Liebhaber melden sollte, für 25 Euronen inclusive Fracht schick ich ihn gern. Hab' ja noch ein selbst gemachtes Foto



Wir sind nämlich schon da, von Griesbach aus sind es knappe 30 Minuten durch wunderbar auto- und menschleere Waldstraßen, auch für Radler ein Erlebnis (wenn's Wetter so schön ist wie bei meiner Fahrt :-). Die Basilika wurde übrigens zwischen 1681 bis 1704 erbaut, die Vorgängerkirchen wurden von böhmischen Rittern und Hussiten abgebrannt. Auch im dreißigjährigen Krieg brannte es kräftig und von den damaligen Kunst- und Kirchenschätzen verschwand alles in den Taschen der kaiserlichen oder schwedischen Soldaten.

Apropos Soldaten, bevor die „Klopperei“ zwischen Protestanten und Katholiken 1618 so richtig los ging, hatte es schon zuvor viel böses Blut zwischen den Konfessionen gegeben. Und da damals die Untertanen gefälligst zu glauben hatten, was der „Big Boß“, sprich Fürst, glaubte, so war zwischen 1500 und 1600 das Stift Waldsassen nicht mehr katholisch, sondern protestantisch, genauer gesagt, man hatte der Lehre Kalvins zu folgen. Und damit das Volk auch gehorchte, saßen natürlich
kurfürstliche Beamte nebst Soldaten in Waldsassen. Einer davon muß ein so großes Ekel gewesen sein, daß ihn die Tirschenreuther dann einfach „massakrierten“. Können Sie auf einer extra Seite unter Tirschenreuth finden nachher.




Ja, wir sind schon in der Basilika nun selber. Hier eine alte Aufnahme von 1929 aus der Zeitschrift „Das Bayerland“. Sie sehen hier den italienischen Baustil, fast gleich wie im Dom zu Passau. Der wurde übrigens als erster in Bayern so gebaut, dann folgte Waldsassen. Die Architekten stammten alle aus der gleichen Schule.

Und in letztere glaubte ich mich auch zu befinden nach dem altbekannten Motto: „Maul halten, stille sein und setzen !“

Kommt man nämlich zum Eingang herein, dann springt einen förmlich ein Schild an „Fotografieren verboten!- Katholisches Pfarramt“ - Das durfte doch nicht wahr sein. Ich war stinksauer!

Ich wollte dann anständigerweise nebenan im Pfarramt um Erlaubnis bitten, aber .... keiner da.

Prima !

Und dann muß ich gestehen, ich habe gesündigt. Auch wenn ich nicht katholisch bin, ich glaube, der liebe Gott wird mir verzeihen, denn meine Beweggründe sind folgende: Es wird viele Menschen geben, die Freude an Baukunst, Gemälden und auch Häuser Gottes haben, denen es aber aus Geld- oder Zeitmangel oder aus gesundheitlichen Gründen verwehrt ist, diese herrliche Basilika zu besuchen. Und für alle die habe ich dann heimlich fotografiert.



Es sind ja keine Profi-Fotos, die hinterher verkauft werden sollen. Ich hoffe, der Pfarrer von Waldsassen wird mir auch verzeihen. Zumal es doch vielleicht schön wäre, wenn Bilder wie dieses




doch mehr Urlauber mal in Richtung Oberpfalz und nach Waldsassen ziehen würden. Denn zur Zeit wird das Kloster nebenan wunderschön renoviert und da könnte man doch eine kleine Spende auch brauchen oder?



So sieht es übrigens aus, wenn man wieder vor der Basilika steht und zum Ortskern hinschaut. Natürlich habe ich noch ein paar andere Aufnahmen aus dem Inneren der herrlichen Kirche, die finden Sie wieder unter der
Detailseite „Waldsassen Basilika“. Aber ich muß ja auch immer an die denken,die ieber mehr Landschaft oder „wat von die Jeschichte“ haben wollen, ist ja nicht jeder ein Barockfän :-)

Für mich war im übrigen der Tag jetzt dann auch fast zuende. Von Waldsassen fuhr ich dann über Marktredwitz nach Bischofsgrün im Fichtelgebirge, um dort zu übernachten. Marktredwitz, hier ein Blick ins Stadtbild



ist erst sein 1907 eine „Stadt“, vorher war es nur ein Markt. Aber für viele Menschen, während des 2. Wk und auch danach, wird der Ort im Gedächtnis bleiben, denn diese Stadt war und ist ein bedeutender Eisenbahnknotenpunkt. Gerade viele ehemalige DDR-Flüchtlinge werden wohl das Rathaus



nicht vergessen, denn von hier wurden sie in ganz Deutschland untergebracht, nachdem sie die Züge in die Freiheit verlassen konnten. Mir persönlich fiel in Marktredwitz ein kleines Häuschen auf, sieht idyllisch aus, aber die Lage... !



Links und rechts ne Hauptstraße, möcht nicht wissen, ob aus diesem Haus der alte Schlager stammt „das Haus von Rocky Tocky, es zittert......“.

Langsam zitterten mir dann die Kniee vom vielen Laufen (und wieder Sitzen im Auto) und ich war dann ganz froh, Bischofsgrün erreicht zu haben.



Da gab es dann die Qual der Wahl, wo soll ich einkehren? Im Deutschen Adler oder im Landgasthof Benker ?



Oder soll ich mal beim Pfarrer anklopfen? Groß genug wär das „Häuschen“ ja?



Ich hab mich dann für das Landhotel Jägerhof entschieden, genau gegenüber. Zimmer mit Frühstück 28,- Euros, Bad Toilette TV und Balkon inclusive, herrlicher Ausblick auf den Ort. Abendessen war auch Klasse.

Aber ich muß sagen, auch die Gäste in den Häusern gegenüber sahen sehr zufrieden aus, also keine Sorge, man kommt in dem schönen Fichtelgebirgsort wunderbar unter. Und im Vergleich zu Bayreuth dann morgen, da hab ich auch ein bisserl gesucht nach einer guten und günstigen Unterkunft, bin ich wieder nach Bischofsgrün gefahren.

Obwohl ich heute nur schreibe und meine Fahrt für Sie rekapituliere bin ich jetzt genauso müd wie auf der Reise, daher ein fröhliches „Auf Wiedersehen“ bis morgen, d.h., bis zur Seite mit
Bad Berneck und Trebgast.

Es war schön, daß Sie wieder mit mir zusammen waren, herzlichen Dank und liebe Grüße

Ihr preissischer Reiseführer in Bayern

Ihr Jörg W. Lohfink –

Muenchen Flughafentransfer

©® Jörg W. Lohfink

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